



Das universelle Solarzellenmagazin fasst bis zu 150 Zellen im Format von 4" und 6". Die Magazine werden auf einem Transportband positioniert. Diese werden dann zur Station Zellzuführung transportiert. Die Magazine können auch über ein automatisches Beladungssystem zugeführt werden.
Die Stapelhöhe der Zellen wird per Sensor überwacht. Das Vereinzeln der Zellen erfolgt durch einen Luftstrom. Jede Zelle wird anschliessend auf eine servogesteuerte Lichtplattform abgelegt, die die Zelle mit speziellen Vakuumsaugern hält.
Die Zellen werden mittels Vakuum in Position gehalten und mit Auf- und Durchlicht auf Risse und Bruch überprüft. Diese Information wird dann an die Zellausrichtung übertragen.
Einwandfreie Zellen werden exakt anhand der Daten des Vision-Systems auf das Haupttransportband abgelegt. Zellen, die nicht den Spezifikationen entsprechen, werden in ein Magazin für Ausschuss abgelegt.
Das Lötband wird von den Spulen abgerollt und dann an die Reckstation übergeben. Hier wird es mit Hilfe von Servotechnik schonend gereckt.
Das Flussmittel wird selektiv, präzise und sensorgesteuert appliziert. Höchste Prozesskontrolle wird durch das Temperaturmanagement für das Lötband erreicht: hier wird das Lötband vor und nach der Aufbringung des Flussmittels vorgeheizt bzw. getrocknet. Diese Technologie ermöglicht eine konstante, kontrollierte Aufbringung des Flussmittels bei geringstem Verbrauch.
Die Lötbänder werden in der optionalen Sickeinheit sanft gesickt, geschnitten und dann auf den Zellen abgelegt.
Zellen und Lötbänder werden zur Lötstation transportiert und dabei mittels Temperatursteuerung vorgewärmt. Die Zellen werden mittels Vakuum in Position gehalten, was eine verbesserte Präzision garantiert.
Mit Hilfe des Soft Touch Lötverfahrens wird nur soviel Energie auf die Zellen übertragen, wie für eine sichere und hochwertige Verlötung notwendig ist. Ein kontrolliertes Vor- und Nachheizsystem sorgt für eine schonende Temperatursteuerung. Es können bis zu 3 Lötköpfe montiert werden. Die Wartung der Lötstation ist ausgesprochen bedienerfreundlich.
Das Auslaufband befördert die Strings zur automatisierten Produktionslinie. Es kann eine Verknüpfung zu Lay-up Systemen oder weiteren Transporteinrichtungen erfolgen.
Der Stringer CERTUS ONE ist ein Einspur-Lötliniensystem und arbeitet mit einer Leistung von 700 Zellen pro Stunde.
Der CERTUS ONE Stringer ist Teil des CERTUS SYSTEMS, von denen bis zu 7 CERTUS ONE Stringer integriert werden können, je nach Kundenwunsch.
CERTUS ONE kann aber auch als "Stand-Alone Stringer" angefragt werden.
